Ich bin ich, authentisch,  wild und frei. 

Überanpassung 

Zwischen Harmoniesucht und Einsiedlermodus 


Kennst du das? Du kommst in eine Gruppe, du hältst dich erst mal zurück, verschaffst dir den Überblick. Du bleibst im Hintergrund, willst nicht auffallen. Was die Mehrheit möchte, was harmonisch wirkt, dem stimmst du zu. Besser nicht auffallen, keinen Unfrieden stiften, niemanden verärgern. Konflikten aus dem Weg gehen.

Du bist halt besonders friedfertig, denkst du? Harmonie ist dir wichtig, glaubst du?

Ich bin voll bei dir, Friede und Harmonie, beides Werte, für die es sich bestimmt lohnt, einzustehen. Doch was passiert, wenn du diesen Werten übermäßig Gewicht verleihst?

Bist du wirklich in Harmonie?

Ich wünsche es dir sehr. Vielleicht bemerkst du aber auch, dass du dich nach manchen Treffen ausgelaugt fühlst oder im Gegenteil, wenn du alleine bist, nichts mit dir anzufangen weißt. Vielleicht willst du aber auch ”deine Ruhe” und blockst andere komplett ab. Andere Menschen wiederum entwickeln Ängste und Symptome, die es ihnen schwer machen, sich selbst kennenzulernen und ein freudvolles Leben zu führen.

Woran kanns liegen?

Grundsätzlich bewegen wir  Menschen uns gerne in Gruppen, diese geben uns Sicherheit, der Kontakt zu anderen beflügelt uns. Zugleich kann dich die Angst vor dem Gruppenausschluss unterbewusst zur Überanpassung bewegen. Diese Angst ist aus evolutionären Gründen noch sehr stark in uns  Menschen abgespeichert, bedeutete sie früher eventuell den Tod.

Vielleicht hast du auch als Kind gelernt, dein Umfeld besonders aufmerksam wahrnzunehmen. Stimmungen schwankten, deine (körperliche, emotionale) Sicherheit war nicht gewährleistet. Du musstest dein Umfeld “lesen”, die Antennen waren sozusagen dauerhaft auf “Empfang”. Du musstest die Erwartungen anderer erfüllen, ihnen gefallen. Der Fokus ist so stark im Außen, dass du sehr weit weg von dir und vom Wahrnehmen deiner Bedürfnisse und Gefühle und deren Ausdruck bist.

Aus praktischer Erfahrung heraus kann das Fundament für diese Verhalten auch schon im Mutterbauch gelegt worden sein bzw. auf systemischer oder spiritueller Ebene zu finden sein.

Was gilt es hier zu erfahren?

Als erwachsene Person bist du sicher, vor allem wenn du dich authentisch zeigst. Du bist nicht mehr auf die (körperliche und emotionale) Versorgung bestimmter Personen angewiesen. Du darfst dir ein Umfeld (er)schaffen, in dem du dich sicher bewegen und zeigen kannst. Genau so wie du bist. Authentisch sein ist hier sicher und unbedingt erwünscht.

Diese Affirmationen kannst du in dir stärken:

Ich bin ich, authentisch und dabei sicher.
Ich lebe mein Leben nach meinen Vorstellungen.
Authentisch gehe ich meinen Weg.

Fragen, die du dir stellen kannst:

Wie würde mein Leben aussehen, wenn ich es ganz nach meinen Vorstellungen gestalte?
Wie kann ich mir jeden Tag mehr erlauben, meine wilde, freie, authentische Seite zu leben?

Kartenset, das dich bei der Stärkung des ICH-Gefühls helfen kann:
SHAKTI - ORAKEL DER WEIBLICHEN URKRAFT 


 

12. Dimensionen des Bewusstseins 

Gibt es “DIE" Form der Heilung? "DAS" Rezept zur Zufriedenheit? 

Schmerzen. Tabletten. Von einem Arzt zum anderen - es wird nicht besser oder nur kurzfristig. Der Schmerz beginnt von vorne. "Oh nein, da drüben niest jemand. Neo Citran hab ich auch noch zuhause, so ein Glück!"

"Ich kann essen, was ich will. Mein positives Mindset und meine hohe Energie sind so stark, damit beeinfluss ich alles. Ernähren? Ja, von Licht! Das sättigt ausreichend."

"Menschenmassen? Stumpfsinnige Serien? Die Nacht durchtanzen? Das kann doch nur krank machen! Diese Informationen überall - mein Feld ist zu offen dazu! Meine Grenzen wahren, das ist wichtig. Bleib ich lieber daheim."

Verschiedene Menschen. Verschiedene Zugänge. Verschiedene Ebenen des Bewusstseins. Ebenen, für die wir uns entscheiden, andere möglicherweise ausblenden.

Das Modell der Dimensionen von Deepak Chopra “Das Buch der Geheimnisse” gefällt mir besonders gut (Sehr empfehlenswertes Buch):

Er spricht von verschiedenen Dimensionen, in denen wir uns aufhalten (können) bzw. denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken und dementsprechend unser Leben kreieren können:

-Reines Sein (reines Bewusstsein, Zustand vor der Schöpfung, vereint alles)

-Bedingte Glückseligkeit (Bewusstsein über eigenes Potential, Lebendigkeit)

-Liebe (treibende Kraft der Schöpfung, Verbindung mit universeller Kraft)

-Erkenntnis (inneres Wissen)

-Mythos und Archetypen (kollektive Muster der Gesellschaft, Lebens als Suche, männliche/weibliche Dynamik)

-Intuition (Geist, Feinstofflichkeit zur Heilung, Hellsinne)

-Fantasie (kreative Einfälle, Erforschen des Unbekannten)

-Verstand (Logik, Wissenschaft, Mathematik, Systeme und Modelle der Wirklichkeit entwerfen)

-Gefühl (Emotionen und Gefühle, Lust/Schmerz, beeinflusst Verstand)

-Körper (Empfindungen und Sinne, eigenständiges Wesen in materieller Welt)

Für welche Ebene(n)  bist du besonders offen?
Was ist, wenn eine Ebene die andere nicht ausschließt und die Verbindung dieser zu einem gesunden und zufriedenen Leben beitragen können?

Bist du für mehrere Ebenen offen oder begibst du dich nur auf wenige? Bist du vielleicht Wissenschaftler und setzt dich dennoch mit dem reinen Bewusstsein auseinander? Bist du feinstofflicher Heiler und schätzt die Erkenntnisse der Schulmedizin? 

Vielleicht schaffen wir es, mehrere Ebenen miteinander zu verbinden, uns auf unseren liebsten aufzuhalten und dennoch offen für andere Sichtweisen zu sein, um uns auch in diesen Bereichen zu erfahren und für Wissen offen zu bleiben.

In der Spirituellen Kinesiologie werden verschiedene Ebenen des Menschen betrachtet. Wir arbeiten auf energetischer, emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene. 
Aus diesen Ebenen besteht - aus energetischer Sicht - die Aura des Menschen. 

Für mich steht im Vordergrund, emotionalen Schmerz in Heilung zu bringen, mentale Glaubenssätze neu auszurichten und auch deine Seele mitsprechen zu lassen. Ich bin immer froh, wenn Menschen körperliche Symptome auch beim Arzt abklären lassen und sich auch bewusst - durch Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf - um ihren Körper kümmern. Aus meiner Sicht bedingen sich alle Ebenen.

Quelle und Buchempfehlung: Deepak Chopry "Das Buch der Geheimnisse" 


11. Introvertiert oder extravertiert? Oder sogar beides? 

Was entspricht deiner Natur? 

Blogbeitrag vom 11. September 2023

"Introvertierte sind schüchtern und verschlossen."
"Extravertierte sind ständig auf Achse und können nicht alleine sein."
Stimmt das? 

Vielleicht vereinen wir Menschen auch beide Seiten in uns, die eine ist vielleicht dominanter ausgeprägt als die andere. Vielleicht schwankt dies auch von Lebensphase zu Lebensphase. Vielleicht hast du jedoch auch gelernt, eine Seite intensiver zu leben, bräuchtest zum Ausgleich aber auch das Anerkennen deiner anderen Anteile. In der östlichen Lehre würden wir hier auch von der “weiblichen” und “männlichen Seite” sprechen - Yin und Yang. Passiv und Aktiv.

Was bedeutet es denn, eher introvertiert zu sein? Was meint man damit, wenn man sich als “extravertiert” bezeichnet?

Unser introvertierter Anteil mag es, sich mit unserem Inneren auseinanderzusetzen. Du wendest dich deinen Gedanken und Gefühlen zu. Dazu braucht es Ruhe und Rückzug. Viele erleben dies am besten in der Natur, beim Laufen oder sanften Sport, aber auch durch das Aufgehen in einer kreativen Tätigkeit wie dem Garteln, Schreiben, Kochen, Malen oder Handwerken. Hieraus ziehst du Energie aus dem AllEineSein. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass du schüchtern bist, wenn du diese Seite an dir gerne auslebst (und dies auch brauchst, um ausgeglichen zu sein). Du brauchst möglicherweise mehr Zeit, aufgenommene Reize aus deiner Umgebung (auch die deiner reichen Innenwelt) zu verarbeiten. Nach diesen “Ladephasen” kann eine gesellige Runde für dich wieder sehr belebend sein.  

Unsere extravertierte Seite zieht Energie aus dem Beisammensein mit anderen Menschen, aus dem aktiven Tun und Handeln, aus dem Umsetzen von Wünschen und Bedürfnissen. Wir beschäftigen uns stark mit der Außenwelt, sind selbstbewusst und kontaktfreudig. Du übernimmst das Steuer, regelst Probleme schnell und aktiv, bist gerne in Bewegung, liebst es, oft und mit vielen Menschen zusammen zu sein. 
Dein Akku lädt sich beim Brunchen in der geselligen Runde sukzessive auf. 
Bei anderen passiert hier (nach geraumer Zeit) genau das Gegenteil: Durch das starke Aufnehmen von Reizen verbrauchen sie eher Energie, als dass sie sich aufgeladen fühlen. Sie können nur begrenzt mit anderen zusammen sein, ohne sich ausgelaugt zu fühlen. Ihre Energie nimmt nach einer gewissen Zeit ab, das Bedürfnis nach Rückzug macht sich bemerkbar. 

Wie bist du gepolt? Welchen Anteil lebst du bewusster?  Gewinnst du Energie im Rückzug oder im Kontakt mit anderen? Vielleicht lebst du beide Seiten auch  unterschiedlich aus? Beispielsweise magst du es im Berufsleben ruhig, bist zuhause aber gerne von Freunden und Familie umgeben? Oder ist es umgekehrt? Du liebst es, sehr aktiv und mit vielen Kontakten in deinem Berufsleben gesegnet zu sein, zuhause brauchst du jedoch etwas Rückzug, um wieder auftanken zu können? 

Die Natur ist ein großartiges Vorbild. Wir spüren den Rhythmus, den sie uns vorgibt: Gezeiten, Jahreszeiten, Tag - Nacht. Mal aktiv und gebend, mal passiv und zurücknehmend. 

Oft gibt die Gesellschaft und unser Alltagsleben den Rhythmus vor. Leider passt dies oft nicht zu unserer wahren Natur. In unserer westlichen Welt steht das Aktive - das Extravertierte - im Vordergrund. Das Ausleben dieser Seite ist eher “usus”. Wir sind dauerbeschäftigt und bemerken oft gar nicht, wann es Zeit für den Rückzug wäre. Oft geht es hier nicht darum, sich Monate auszuklinken. Manchmal reiche es schon, eine halbe Stunde in die Stille zu gehen und das Außen mal außen vor sein zu lassen. ;)  

Auch bei Kindern sind diese Bedürfnisse unterschiedlich ausgeprägt. Vor allem bei Geschwistern beobachten Eltern möglicherweise folgendes Szenario: Ein Kind hüpft voller  Energie und Freude nach dem Kindergarten nach Hause, erzählt gerne, teilt seine Erlebnisse sofort, fühlt sich energetisch und aufgeladen. Das andere kommt total zerknautscht und mürrisch nach Hause, reagiert genervt auf Fragen, kann sich nicht konzentrieren und hat keine Lust auf Gespräche am Mittagstisch. Das erste Kind lädt sich möglicherweise durch Gesellschaft auf, das zweite nimmt Reize von außen eventuell sehr intensiv wahr (auch wenn es im Kiga sogar lustig war), sodass es mehr Zeit benötigt, diese zu verarbeiten. Das bedeutet: Rückzug, langsames Ankommen, Ruhephasen (Ruheecken schaffen) und erst dann in eine neue Aktivität starten. 

Beochachte dich bitte auch dabei, wenn du Schmerzen hast, welche Körperseite ist davon betroffen? Die rechte Seite steht für das Aktive und Handelnde (Wo handelst du zu wenig oder nicht deinen Werten entsprechen?), die linke Seite steht für dein Innenleben (Setzt du dich mit dir und deinen Gefühlen auseinander? Lässt du dir genügend Ruhe und Freiraum?).

Wie kann ich meiner introvertierten Seite Raum geben? 

  • Alleine sein
  • Pausen einlegen (alleine) 
  • Spaziergänge in der Natur
  • Handy weglegen 
  • Lesen
  • Meditation 
  • Kochen 
  • Nähen
  • Sanfter Sport 
  • Gefühlen Aufmerksamkeit schenken 
  • Musik hören
  • Massage 
  • auf Shaktimatte legen
  • RUHE / SEIN ...


Wie kann ich meine extravertierte Seite bewusster leben? 

  • mich mit anderen treffen (Vereinsleben, Sport mit anderen)
  •  mit Fremden ins Gespräch kommen (beim Einkaufen, im Bus ...) 
  • das Wort von sich aus ergreifen, Gespräche beginnen
  • Gemeinschaftsausflüge 
  • Neuem gegenüber offen sein 
  • reaktionsschneller Sport - Muskelaufbau - Teamsport 
  • Durchhaltevermögen - Durchsetzungskraft
  • sich Ziele setzen und aktiv umsetzen 
  • das Steuer in die Hand nehmen (wortwörtlich: Auto fahren statt daneben sitzen) 
  • eigene Vorschläge und Ideen in die Umsetzung bringen
  • HANDELN / TUN 

10. Sensitives Arbeiten

Der Mensch als feinfühliges Wesen 

Blogbeitrag vom 31.August 2023

Was sind sensitive Sitzungen?

“I gspia mi amal eini” - ein typischer Satz in der “spirituellen Szene”. Was auf viele befremdlich wirkt, ist für mich zum Alltag geworden. Was früher komisch, spooky und ein bisschen abgedreht oder “anghaucht” war, ist normal, nicht mehr wegzudenken.

Einmal im Bewusstsein - kann man es nicht mehr wegdenken. Wir Menschen sind fühliger und sensibler als wir oft annehmen. Bestimmt hast du auch schon mal erlebt, dass dich eine Freundin angerufen hat, kurz nachdem du intensiv an sie gedacht hattest? Oder dass du etwas geträumt hattest, das danach eingetroffen ist? Oder dass dir eine Person über den Weg läuft, die du wieder mal sehen wolltest? All das ist “Energie” - all das sind Frequenzen, die wir aussenden, Frequenzen, die wir empfangen.

Worum geht es bei sensitiven Sitzungen?

In sensitiven Sitzungen können wir durch bewusstes Fühlen Informationen deines Energiefeldes wahrnehmen. Wie auf einer riesigen Landkarte sind Informationen über deine Erfahrungen, Emotionen, Bedürfnisse, Potentiale und aktuellen Herausforderungen “gespeichert”.

Wie funktioniert das?   

Bei einer sensitiven Sitzung spüre ich mich vor unserem Treffen in dein Energiefeld hinein - wenn dies erlaubt ist. Ich nehme wahr, wie es dir derzeit geht, in welchen Bereichen es dir nicht gut geht, auf welcher Ebene deine Herausforderungen zu lösen sind. Diese Informationen erscheinen geistig in Form von Bildern, Gedanken oder Gefühlen (Hellsinne sind meist unterschiedlich ausgeprägt.) ...                                                                                                            
Wird in meine Privatsphäre eingegriffen?

Energetiker*innen, die professionell arbeiten, fragen immer vorher ab, ob sie sich in ein Feld einfühlen dürfen - sie tun dies nach bestem Wissen und  Gewissen, zu deinem höchsten Wohle. Sie versuchen durch das Nachfragen und Abgleichen mit dir, ob Wahrgenommenes auch stimmig ist. Manchmal kann es auch passieren, dass die sprachliche Übersetzung und eine eigene Interpretation das Bild verfälschen. Ergebnisse sollten sich für dich immer stimmig anfühlen. Und Achtung: Informationen können sich - je nach  Lebensphase und Situation - ändern. Es wird also nicht einfach in deine Privatsphäre eingegriffen. Dein “Ok” und das deines energetischen Systems müssen gegeben sein, es tauchen nur Informationen auf, die dir guttun. 

Diese  Art von Sitzung kann dir zeigen, welche Fähigkeiten und Anlagen dir gegeben sind, wie du mit Herausforderungen umgehen kannst und welche Themen du bearbeiten darfst. 

Diese Sessions sind für die Online-Variante besonders geeignet! Melde dich bei mir, ich freu mich auf dich! :) 

9. Hochsensibilität und 

(Spirituelle) Kinesiologie 

Ein gutes Match 

Blogbeitrag vom 28. Juli 2023 

Kennst du das? Fühlst dich "zu empfindlich"? Nicht widerstandsfähig genug? Hast du Sorge davor, von äußeren Eindrücken überwältigt und von inneren Eingebungen überschwemmt zu werden? Vielleicht bist du ein sehr wahrnehmungsfähiger Mensch - vielleicht bist du sogar "hochsensibel"?

Was zeichnet hochsensible Menschen aus?
 
Aus meiner Sicht sind Menschen grundsätzlich sehr sensible Wesen. Manche treten jedoch mit besonders wachen Antennen mit der Umwelt in Kontakt. Hochsensible Personen nehmen Umweltreize, emotionale Stimmungen und weitere Nuancen in ihrer Umgebung besonders tief wahr. Diese Sensibilität zeigt sich (aus meiner Erfahrung) in unterschiedlichsten Bereichen und kann als erschöpfend und überstimulierend erlebt werden.

Oft hört man dahingehend immer wieder "Lerne, dich besser abzugrenzen". Das klingt so einfach, ist für viele jedoch nicht so leicht umzusetzen. Eine hohe Wahrnehmungsfähigkeit  lässt sich nicht mir nichts dir nichts "abtrainieren" - man würde dem Vogel auch nicht verbieten das Fliegen zu unterlassen. Schöner wäre es, wenn Hochsensible erkennen können, wie wunderbar es ist, über solch feine Antennen zu verfügen und sie den bewussten Umgang mit ihrer Feinfühligkeit trainieren.

Hast du die Vermutung hochsensibel zu sein?


Ich unterstütze dich sehr gerne mit Tools aus der Kinesiologie und mit spirituellen Techniken dabei, typische  Herausforderungen der Hochsensibilität zu bewältigen.

Gemeinsam arbeiten wir daran

-deine eigene Sensibilität besser zu erkunden und zu verstehen;
-deine körperlichen und emotionalen Reaktionen einzuordnen und zu regulieren;
-mit Überstimulation, emotionaler Überflutung und Erschöpfung umzugehen;
-Stress abzubauen, emotionales Gleichgewicht herzustellen;
-deine Resilienz zu stärken;
-deine Hochsensibilität als Gabe zu erfahren;
-die eigenen Grenzen besser zu erkennen und zu respektieren;
-deine Lebensumstände an die Hochsensibilität anzupassen.

Vor allem für Hochsensible kann es angenehm sein, von zuhause aus online an einem kinesiologischen Gespräch teilzunehmen. Ich freu mich auf dich! <3


8. Ist Ungebundenheit gleich Freiheit? 

Geht diese Rechnung auf? 

Blogbeitrag vom 29. Juni 2023

 
Kannst du frei sein, wenn du in Beziehung bist?
Kannst du frei sein, wenn du nicht in Beziehung bist?
 

 
Was ist es, das dich wirklich zufrieden und innerlich ruhig werden lässt?

Bist du der Typ Mensch, für den es unerlässlich ist, nicht zu tief in Beziehung und Bindung zu gehen, aus Sorge, Teile von dir zu verlieren oder aus Angst, dich nicht mehr frei bewegen zu können? Keinen Spaß mehr zu haben?
 
 Oder bist du der Mensch, der ohne nahe Kontakte und ununterbrochenem Einfluss von anderen nicht leben mag? Dem etwas fehlt, wenn ein paar Minuten keine andere Person verfügbar ist, sofort das Handy zückt, um hier mit anderen zu connecten?
 
Vielleicht gibt es kein entweder – oder sondern ein sowohl als auch? 

Vielleicht bist du auch beides?  Vielleicht besteht die wahre Freiheit darin, in tiefer Beziehung mit einem Menschen oder mehreren Menschen zu sein und dich hier ganz zeigen zu dürfen, mit all deinen Bedürfnissen, Gedanken, Gefühlen und kleinen Macken. Mit deiner Geschichte, deinen Wünschen, deinen Verletzungen, deinem Frust. Vielleicht kannst du genau hier ausdrücken, was dich tief im Inneren bewegt. Vielleicht kannst du durch diese tiefe Verbindung und eine offene, liebevolle Kommunikation deine verwundeten Anteile heilen. Vielleicht kannst du gerade hier, tief in Beziehung mit dir sein. Vielleicht ist Beziehung gar nicht schmerzhaft, vielleicht ist es einfach schön – sich so frei aufeinander zu beziehen. 

Wie trittst du in Beziehung zu anderen? 
Kannst du Beziehungen über einen längeren Zeitraum halten?
Wie kannst du deinen Wunsch nach Freiheit und deinen Wunsch nach Verbindung zu anderen kombinieren? 
Wie kannst du dein Freiheitsbedürfnis auch innerhalb einer (partnerschaftlichen) Beziehung leben? 
Welche Form der Beziehung(en) fühlt sich für dich richtig an? 
Welche Beziehungsmuster kannst du in deiner Familie beobachten? 
Lebst du diese nach? 

7. Aufgeschobene Pinkelpause, Wassermangel und deine Ahnen


Was hat denn das miteinander zu tun? 

Du gibst alles. Du gibst so viel, dass du vergisst, dir selbst zu geben.

Beitrag vom 4. Juni 2023


Familie, Job, Verwandtschaft, Gesellschaft, Freunde - an alle Geburtstage denken, jede Feier besuchen, alles perfekt geputzt, der Rasen getrimmt - so gehört sich das halt, oder? Dass dir die Luft ausgeht, die Freude versiegt, du keinen Spaß mehr hast und Essen, Trinken und Pinkeln nach hinten verschiebst, gehört sich auch so?

Geht doch allen so, denkst du, oder? Ist doch normal. Zuerst kommen die anderen. Und ja, ich bin ganz bei dir, sich um deine Kinder zu kümmern hat höchste Priorität.  Doch was passiert, wenn dein Glas leer ist? Du nichts mehr zu geben hast? Wenn du dich nicht ausreichend um dich gekümmert hast? Was passiert, wenn die Luft raus ist, der Körper rebelliert?

Du kannst möglicherweise gar nicht mehr geben, du funktionierst nicht mehr so wie früher. Irgendwann  ist der Akku leer, du bist energielos, weißt nicht mehr weiter. Hoffentlich bekommt niemand mit, wie es mir geht, glaubst du.
Was denken die Leute dann.. So gehört sich das nicht...

 Diese hohen Anforderungen, die wir an uns stellen, die an uns gestellt werden. Diese Gedanken, wie etwas zu sein habe, die Angst, nicht dazuzugehören. Sie alle ziehen an dir, an deiner Kraft, machen dich leer.

Die Wurzeln dessen reichen viel viel weiter zurück, als wir oft denken. Dieses ständige Husteln, sich aufopfern, alles mitmachen, das keinen Spaß macht, oder mich künstlich einschränken, weil ich glaube, es gehe nicht anders.

Manche Menschen kommen damit gut zurecht, sie sind glücklich damit, das passt wunderbar. Anderen geht es nicht gut damit. Sie kippen, werden krank bzw. erkranken an typischen "Familienkrankheiten".

 "Heilung" passiert auf mehreren Ebenen. Du kannst durch Gespräche Muster erkennen, viele reichen jedoch viel weiter zurück als dein Tagesverstand es erfassen könnte. Wir sprechen hier von Mustern und Glaubenssätzen, die dein emotionales Feld beeinflussen. Themen, die du mit deinen Eltern erlebt hast, die du dir abgeschaut hast, Ideen, die deine Ahnen über mehrere Generationen hinweg gelebt haben, wiederholen sich in deinem Leben in einem neuen Setting, immer und immer wieder, Verknüpfungen, die dich wie gefesselt leben lassen.  So gehört sich das, glaubst du.

Vielleicht gibt es aber kein "Allgemeinrezept", wie etwas sein sollte? Vielleicht bist du individueller als du denkst. Vielleicht würdest du diese Welt um einiges schöner machen, wenn du dich traust, mehr von dem, das dich wirklich erfüllt, zu leben.

Halt mal kurz inne und frage dich:

Erkennst du Verhalten in dir, das du auf keinen Fall an den Tagen legen wolltest/willst? 

Was raubt dir im Alltag Kraft? Wie kannst du dies umgehen/anders angehen? 

Was gibt dir in deinem Leben Kraft? Wie kannst du es öfter integrieren?   

Was hat dich als Kind am meisten fasziniert? Was hat dir richtig Spaß gemacht? Hattest du Vorbilder? - Integrierst und lebst du etwas davon jetzt in deinem Leben? 

6. Wundheilung 

Stressbehaftete Erinnerungen aus kinesiologischer Sicht 

Beitrag vom 22. Jänner 2022 

Kümmere dich um deine Wunde(n)♡ 

Zwiebel hacken, nebenbei telefonieren und in Gedanken an Wäscheberge, zu versorgende Kinder, Geburtstage, Job und und und .... AUA! Da passierts:  Das Messer rutscht ab, direkt in die Fingerkuppe. Mist. Blutet. Schmerzt.

Was tust du? Na klar! Du versorgst deine Wunde, kümmerst dich darum. Manchmal kommt ein Pflasterl drauf, oft ist eine Salbe die richtige Wahl, dich zu schonen und auszukurieren ist ein Selbstverständnis.

Du kommst deinem Bedürfnis nach Heilung nach. Die direkte Zuwendung und Aufmerksamkeit darauf, was du brauchst, lässt deine Wunde heilen. Das hat schon mal funktioniert, merkst du dir. Du weißt, dass nach der Aufregung wieder Ruhe einkehrt, das kennst du so.

Was passiert jedoch, wenn du deine Verletzung nicht ausreichend versorgst, du den Schmerz, der dadurch ausgelöst wird, aber schnell loswerden möchtest? Eine Schmerztablette kommt dir hier sehr gelegen, schnell eingenommen und weitermachen, magst dich mit der Pflege deiner Wunde nicht auseinandersetzen. Der Schmerz aber … puh … Den nochmal wieder zu erleben - bitte nicht.

Oft gehen wir (unterbewusst) sehr ähnlich vor, wenn es um emotional schmerzliche Erfahrungen geht. Ohne es bewusst wahrzunehmen, tust du vielleicht alles dafür, dass du nicht nochmal in eine ähnliche schmerzhafte Situation kommst, so wie damals, als du nach ganz klein warst, von deinem Umfeld abhängig. Als äußert kreative Wesen sind wir Menschen in der Lage, verschiedenste Strategien zu entwickeln, die der Schmerzvermeidung dienen. Möglicherweise entgehen dir dadurch jedoch ganz viele wunderbare Erfahrungen. 

Menschen sind verletzlich. Ja, auch du, und ich. Wir sind zarte, verletzliche Wesen. :) Viele Verletzungen tragen wir uns, die wir oft nicht bewusst wahrnehmen, wir nehmen diese Erfahrungen als Basis unserer Handlungen und bemerken oft nur im Außen, dass wir in Konflikte mit anderen Personen geraten. Doch was macht uns Menschen - als soziale Wesen -  auf “emotionaler Ebene” so verletzlich?

Meistens geht es im Kern darum, ein grundlegendes Bedürfnis nicht erfüllt bekommen zu haben. Dies fühlt(e) sich in ganz jungen Jahren möglicherweise sehr bedrohlich, nahezu traumatisch an. 

“Trauma” kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Wunde”. 

Zuallererst denkst du vielleicht an sehr schockierende Erlebnisse? Ganz richtig: Ein Schocktraum ist ein einmaliges Ereignis, das zu schnell ablief, sodass Verhaltens- und Bewältigungsmechanismen ausgeschaltet wurden, gefühlt ging es ums reine Überleben. Unfälle, Geburt, Todesfälle uä. können in deinem System unglaublichen Stress auslösen.

Auch ganze Generationen und  Gruppen von Menschen erleben durch kollektive Bedrohungen Traumatisierungen (Krieg, Krankheiten ...) 

Eine Form, ich wage mich nun mal weit aus dem Fenster und behaupte: Niemand bleibt davon ganz verschont, ist das Entwicklungstrauma. Aus kinesiologischer Sicht sprechen wir hier von einem oder mehreren Ereignissen während unseres Aufwachsens, das/die unseren Körper in einen derartigen Stresszustand versetzt hat/haben, sodass emotionale Blockaden entstanden sind. (Bindungsunterbrechungen bspw. Krankenhausaufenthalte, Kinder schreien lassen/vergessen, Bedürfnisse des Kindes chronisch ignorieren, Gewalt, Missbrauch ...) 


Menschen greifen, sobald sie in der Gegenwart durch ähnliche Impulse daran erinnert werden, unbewusst immer wieder auf das dadurch entstandene Gefühl  und die dazu entwickelte Schutz-Strategie zurück: Wir reagieren und agieren auf Menschen, Wörter, Gerüche, Umgebungen, Bewegungen, Blickrichtungen, Geräusche, Worte, Art und Weise zu sprechen ... oftmals aus der unterbewusst gespeicherten Erinnerung heraus. 


Welche emotionalen Grundbedürfnisse tragen wir denn nun in uns, die wir als Kinder dringend befriedigt haben möchten? 

 Liebe - Sicherheit - Autonomie 

Der Kontakt zu anderen ist vor allem in den ersten Monaten und Jahren deines Lebens notwendig, um zu überleben. Du bist davon abhängig, dass andere deine Bedürfnisse wahrnehmen und dafür sorgen, dass sie gestillt werden. Hier geht es nicht bloß um Windel wechseln, Füttern, Sauberkeit und “Selbstständigkeit eines Säuglings und Kleinkindes” (sowie es vor einigen Jahrzehnten noch in einem nationalsozialistischen Erziehungsratgeber “gelehrt” wurde) sondern vor allem um “Liebe”, “Sicherheit” und “Autonomie”. Menschen brauchen liebevolle Zuwendung.

Vor allem Schwangerschaft und Geburt sowie die ersten Jahre deiner Kindheit bis zum 7. Lebensjahr tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, wie sicher und verbunden sich Menschen im Erwachsenenalter durch die Welt bewegen können. Sich sicher und willkommen fühlen, dem Leben und den Menschen, vor allem mir selbst zu vertrauen sind Grundvoraussetzungen, um ein erfülltes Leben hier auf Erden erleben zu dürfen.

Wir alle tragen mehr oder minder unbewusst so manches Verhaltensmuster in uns, das wir uns in frühen Jahren angeeignet haben. Erkennst du dich in dem einen oder anderen wieder? 


  • Vielleicht leidest du daran, für Sicherheit alles zu tun. Du klammerst dich an deine Partnerin, deinen Partner, leidest an Ängsten, Selbstzweifeln, Panik und spürst dich und deinen Körper nicht wirklich, Grenzen zu setzen fällt dir eventuell schwer. Du musst alles “wissen”, alles kopfmäßig “verstehen” , bist sehr skeptisch= Gedankenüberschuss.


  • Wenn dein Bedürfnis nach Liebe nachhaltig verletzt wurde, hast du das Gefühl, nicht gut so zu sein, wie du bist. Emotionen zu zeigen ist schwierig, du verstellst dich, passt dich an. Du musst etwas dafür “tun”, um geliebt zu werden, musst anderen jederzeit helfen und deine Bedürfnisse unterdrücken oder zumindest “anders” sein, damit du Liebe erfährst, nur nicht so sein, wie du bist.


  • Durftest du nicht ausprobieren, deiner Neugierde nachgehen, wurde über deinen persönlichen Raum bestimmt, musstest immer brav sein, deine Autonomie wurde größtenteils untergraben, du durftest dich nicht eigenständig bewegen, dich von deinen Bezugspersonen lösen, könnte es sein, dass du auch heute noch nicht so gut für dich einstehen kannst, Konflikte vermeidest, eine Menge Zorn fühlst (diesen aber eventuell nicht preisgeben magst, weil du Zorn als "schlecht" einstufst) oder im Gegenteil, du immer die/der Stärkste sein musst.


Es ist ganz normal, immer wieder in eines der vielen verschiedenen Muster zu fallen. Ich wünsche mir für dich, dass du mit dir sanft und nachsichtig bist, dass du dir deiner Schutz-Strategien bewusst wirst. 

Es gibt mittlerweile unterschiedlichste Zugänge, die dir helfen können, dein Nervensystem leichter zu regulieren. Über die Kinesiologie und den Körper kann dein System in die Entspannung kommen. Ist dein Nervensystem beruhigt, hast du die Chance, viel mehr von dem zu spüren, was du eigentlich bist. Besonders gut gefällt mir persönlich auch die Ergänzung über das  Human Design: Hier kannst du zusätzlich  Informationen generieren, in welchen Bereichen du besonders offen für äußere Einflüsse bist. Viele weitere Methoden aus der Psychotherapie und Humanenergetik, die die Weisheit des Körpers integrieren, können dich ebenso dabei unterstützen, den erlebten Schmerz integrieren zu dürfen. Ganz egal wie: Kümmere dich gut um dich. Spür dich - endlich - wieder. 

Quelle: Auch alte Wunden können heilen -Dami Charf 
                  Inhalte "sea-academy" - Mag. Heike Hoffmann Graz

5. Völlig losgelöst ... von der Erde ...  

Stärkung des Urvertrauens, der Stabilität und Sicherheit 

Beitrag vom 13. Jänner 2020 

Hey du! Komm mal wieder runter! 

Oder wie du lernst, am Boden zu bleiben 


Viele von uns befinden sich oft mit dem Kopf in den Wolken. Ein Termin jagt den nächsten. So viel zu tun, so viel zu planen. Multitasking ist angesagt. Der Kopf „rattert“ unentwegt. Wir versuchen uns eventuell noch  mit Medienkonsum abzulenken. 

Leider geht dies oft genau in die entgegengesetzte Richtung. Reize von außen, belastende Gedanken und fehlendes Urvertrauen sorgen für eine Veränderung im biochemischen Haushalt. Der Körper reagiert mit „Stress“. Ständig im Fight-or-Flight-Modus „heben“ wir sprichwörtlich ab. Wir spüren uns nicht mehr richtig, nehmen Bedürfnisse nicht mehr bzw. nur sehr schwer oder auch sehr spät war. Selbst Grundbedürfnisse werden hintangestellt bzw. hinausgezögert, bis sie nicht mehr zu ignorieren sind. Mit Kaffee und Zucker sorgen wir für Energieschübe und versuchen die Energielecks, die rasant dazwischen entstehen, zu überbrücken. 

Leider befindest du dich dadurch in einem Zustand von „Dauerstress“. Gehen wir von der östlichen „Chakrenlehre“ aus, wäre hier das „Wurzelchakra“ blockiert. 

Körperlich kann sich das so zeigen:  


-        Kältegefühl, Schmerzen in der unteren Wirbelsäule, 
          Probleme mit dem Ischiasnerv, Stürze aus „Leichtfüßigkeit“, 
          Energiehochs und plötzlicher Energieverlust,  Nervosität/Lethargie, 
          Probleme mit der Verdauung und „Ausscheidung“

Psychisch kann sich eine Blockade hier so äußern: 


-        Angst, Existenzangst (Ich fühle mich unsicher, Ich schaffe das nicht, 
          Ich spüre mich nicht)  
-        Unsicherheit, Instabilität 
-        Misstrauen in Beziehungen 
-        Mangelnde Lebensfreude, Ziellosigkeit, Gefühl der Leere 
 

Wie kannst du dich stärken? 


-        Vergangene Traumata aufarbeiten 

-        Das „Ich-Gefühl“ stärken, sich abgrenzen lernen 

-        Eine sichere Umgebung schaffen (Freunde, Familie, finanzielle Stabilität …)

-        Stabilität im Alltag aufbauen (fixe Rituale, Zeitrahmen ...) 

-        Spezielle Körperarbeit: Massage, Yoga, Sport in der Natur, Muskelaufbau
          Reiten, Tanzen, barfuß gehen ...

-        Den Körper wahrnehmen und Genuss zu gutem Essen/Zärtlichkeit herstellen

-        Pausen einlegen, Augen weg von Bildschirmen - Punkt in der Ferne fixieren

-        Shakti-Matte, Gewichtsdecke

-        Schnelle Selbsthilfe: Bildschirme ausmachen, an die frische Luft, flach auf den
          Boden legen und einzelne Körperteile anspannen und wieder loslassen

-        Auf eine „erdende“ und „wärmende“ Ernährung achten: 
          Gesüßter Getreidebrei (Hirseporridge, Haferflockenporridge …)
          Warme Suppen mit „erdigem“ Gemüse, Eintöpfe (gerne laut VATA-Ayurveda)
         erdiges Gemüse: Karotten, Kartoffeln, Kürbis, Mandeln, Trockenobst
         Koffein und Zucker reduzieren, verarbeitete Lebensmittel reduzieren

-        Spezielle Meditationen und Visualisierungen zum Wurzelchakra 
          (Bsp.: Wurzeln vom Wurzelchakra aus wachsen in den Boden) 

Quellen: Chakraheilung für jeden Tag von Jenie Harding 

4. Spiritualität 

Eine ganz schön unbequeme Schublade 

finde ich ... 

Beitrag vom 20.12.2022

Spiritualität ist NUR

-        mystisch, unheimlich, irgenwie spooky und verrückt; 
-        weiße, wallende  Gewänder – alles bio, alles öko (aber auf keinen Fall SCHWARZ); 
-        Auren und Geistgestalten sehen; 
-        ein Online-Business gründen und damit „ aussteigen“;
-        Mandalas malen; 
-        vegan essen, keinen Alkohol trinken, auf Kohlenhydrate verzichten;
-        Lichtnahrung (Essen wir überbewertet); 
-        immer den passenden Edelstein dabei haben; 
-        an Alltagsrituale denken, sie jederzeit einhalten 
-        Mediationen praktizieren und den Kopf „komplett ausschalten“ können; 
-        immer (bewusst) mit der geistigen Welt kommunizieren; 
-        keine „schlechten“ Gefühle wie „Wut“ oder „Trauer“ haben; 
-        eine spirituelle Auszeit auf Bali 
-        …

ODER? 

Ja, all das KANN Teil deiner bewusst gelebten Spiritualität sein. Ebenso könnte es aber auch sein, dass du relativ zwanghaft versuchst, dich in eine Schublade zu pressen, gar nicht bemerkst, wie ungemütlich es hier eigentlich ist. Auch das Gegenteil könnte der Fall sein: Du nimmst nur tatsächlich Sichtbares und von Außen Beweisbares für bare Münze. Du bemerkst gar nicht, wie weit du davon weg bist

zu spüren; was deiner Wahrheit entspricht, wer du bist, was dich ausmacht. Dass du nicht bloß "Körper" bist. 

Alle Menschen sind spirituelle Wesen. Wesen mit Geist. Niemand ist "spiritueller" als andere. Vielleicht nehmen die einen jedoch bewusster wahr, dass das im Äußeren Erlebte Ausdruck ihres Inneren ist, dass es Zufälle möglicherweise nicht gibt und vielleicht doch mehr wahrnehmbar ist, als das "Offensichtliche", das Greifbare.  Sie beschäftigen sich (über verschiedenste Wege) mit ihrem Selbst.
 
Dazu musst du keine weißen Leinenkleider, Ledersandalen und Edelsteine tragen, jeden Tag eine Stunde meditieren und in ein Schweigekloster abgestiegen sein. Aber du KANNST genau das tun, wenn es sich für dich richtig anfühlt. :)

Und das ist alles, worum es geht. Für DICH sollte es richtig sein. Und deine Ups and Downs, Gefühlsschwankungen, Gefühls-nicht-schwankungen (für alle, die denken, sie müssen immer und ständig unglaublich viel fühlen), Unsicherheiten und vor allem: deine unvergleichliche Schönheit -  dürfen sein. Du darfst all dies wahrnehmen,  du darfst erforschen, du darfst spüren.

Niemand fühlt wie du. Niemand denkt wie du. Deine Wahrheit gibt’s nur einmal. Deine Geschichte ist einmalig. Dein Weg ist besonders. Du bist einzigartig. Und dazu darfst du stehen. 

In diesem Sinne: Fröhliche EINZIGARTIGKEIT und ein wunderbares neues Jahr! 


3. Fühlst du dich wohl in deinem Körper?

Gewicht als Symptom

Teil 1


Beitrag vom 17.11.2022

Ganz schön (ge)wichtig ...

Kennst du das Gefühl, wenn du dich gesund und mit Leichtigkeit durchs  Leben bewegst? Wenn sich deine Gedanken nicht sonderlich um Gewicht, Aussehen und Essen drehen? Vielleicht bist du genau dann in deinem Körper angekommen, Körper und Seele sind im Einklang.   

Leider ist dieses Wohlfühlgewicht schwer zu erreichen bzw. zu halten, wenn du dich noch zu sehr in vergangenen Erlebnissen und Zukunftssorgen verlierst. 

Das Wohlfühlgewicht ist so individuell, wie wir Menschen es sind. Vergiss den BMI, vergiss die Waage. Lass das, was die Gesellschaft dir vorgibt, nicht dein Maßstab sein. Dein tatsächliches Wohlfühlgewicht ist jenes, mit welchem du dich gesund und leicht durch dein Leben bewegst. Dieses schränkt dich nicht ein, du bist energiereich und nicht müde. 

3 mögliche emotionale Hintergründe dafür, sich nicht im  Körper wohlzufühlen

 

  • Ich spüre meine Grenzen nicht. Sie wurden/werden regelmäßig überschritten. Unterbewusst überschreite ich sie selbst immer wieder. Wenn ich ganz bei mir und im Gleichklang bin, weiß ich, was mir guttut, ich handle ganz leicht dementsprechend. Bin ich in Gesellschaft und im hektischen Alltag, vergesse ich zu trinken, aufs Klo zu gehen und kippe plötzlich das Achterl Rot mit, obwohl ich weiß, dass es mir nicht gut tut. Ich sage JA , ignoriere mein NEIN. Zuhause angekommen, schaufle ich alles in mich hinein, was der Kühlschrank hergibt. Überschreite wieder meine Grenzen. Habe hier jedoch kurzeitig das  Gefühl, mir den Kontrollverlust in den Stunden davor wieder ausgleichen zu können. Die Aussichten auf Bauchschmerzen ignoriere ich. Dies passiert oft im Verborgenen, ganz alleine.   


  • Ich habe Angst davor, mich voll und ganz zu zeigen. Ich möchte meine Potentiale nicht zeigen, da ich Sorge habe, abgelehnt zu werden.  Mein Unwohfühlgewicht dient mir dazu, mich nicht zu mögen und mich daher auch nicht so leicht in der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Ich verstecke mich, fühle mich ambivalent. Gerne möchte ich mich zeigen, verkrieche mich dann aber lieber wieder ganz schnell zurück in meinen geschützten Hasenbau. Dort sieht mich keiner. Dort ist es sicher.


  • Ich habe Angst davor, im Inneren etwas zu entdecken, das mir nicht gefällt.  Ich möchte nicht, dass es sichtbar wird. Es könnte wehtun. Ich verstecke es unter meinem Polster. Hier kann ich es nicht fühlen und andere können es nicht sehen. Ich will mich nicht mit mir und meiner Vergangenheit auseinandersetzen. Ich will belastende Erfahrungen nicht gehen lassen, alte Verhaltensmuster und Glaubensausrichtungen (auch generationsübergreifend) nicht loslassen. Auch was ich zu den Themen “Selbstwert”, “Selbstliebe” und “gesundem Körperbewusstsein” (NICHT) erfahren habe, mag ich für mich behalten. Ich halte Sätze wie “Bei uns waren alle schon stärker in der Familie”, “Ich muss aufessen, bevor ich den Tisch verlasse”, “Gegessen wird, was auf den Tisch kommt” unterbewusst für wahr. Ich gebe sie nicht her. Vielleicht kann ich gar nicht fühlen, was ich brauche, da meine wahren Bedürfnisse komplett verschüttet sind. 

 

Vielleicht findest du dich in dem ein oder anderen  Bereich wieder? Vielleicht fehlt dir hier noch Information. Nimm wahr, wo es dich gefühlsmäßig hinzieht. Das ist dein Weg. Jedoch kann hinter einem Gewichts-/oder Essensthema noch so viel mehr stecken, als hier angeführt ist.

Melde dich gerne für eine kinesiologische Sitzung oder für eine kinesiolgische Aufstellung. Hier können wir individuell auf deine Geschichte eingehen und dein energetisches und damit oft einhergehendes physisches Wohlfühlgewicht erörtern. Auch können wir Nahrungsmittel, Zeiten der Nahrungsaufnahme, Supplemente usw. , die förderlich für dich und deine Gesundheit sind, kinesiologisch austesten. 

Fortsetzung folgt ....

2. Wenn Eindrücke (er)drücken 

Hochsensibilität und Kinesiologie 

Beitrag vom 18.04.2022


Alle reden durcheinander, es ist laut, wir immer lauter. Die Stimmen steigen dir zu Kopf, du verlässt den Raum. Polternd. Im Fluchtmodus fällt die Tür scheppernd zu – du spürst die überraschten Blicke im Rücken.  Im Kino Ohrstöpsel – findest du komisch? Apropos Leinwand und Film: Wer hat sich überhaupt 3D und IMAX ausgedacht? Ein Eichhörnchen, das eine Stunde lang einer Nuss nachjagt, löst auch bei dir Übelkeit und Erbrechen aus? „A star is born“ – ein klingender Titel, es kann sich dabei doch nicht um ein Liebesdrama handeln?!  Du kriegst dich auch Stunden später zuhause noch immer nicht ein, die Tränen fließen wie die Mur bei Hochwasser. Bei möglicherweise peinlich verlaufenden Szenen den Film vorspulen. 10 years a slave? Keine Chance. Zu schmerzhaft. Jemand schmatzt beim Essen so laut – du suchst Lokale mit Musik auf, die die Funktion als „Hintergrundmusik“ definitiv verfehlt. Du versuchst eine neue Diät, tja, mit plötzlicher Keto-Ernährung hat der Körper nicht gerechnet : SYSTEM ERROR. Dorfklatsch und -tratsch sind zu zehrend, du suchst das WC auf, um dich mal kurz vom schwer verdaulichen Fast Food der Gerüchteküche auszuruhen. Und wo wir schon in der Kulinarik angelangt sind: Weizen erzeugt Bauchweh, Fleisch ein schlechtes Gefühl und gar nichts bzw. zu wenig essen, lässt die Stimmung kippen. An alle direkt im Umfeld Anwesenden: Nehmt die Beine in die Hand und lasst dabei Nahrhaftes, das am besten direkt ins Blut geht, fallen. Bringe sich in Sicherheit, wer kann. Neben diesen alltäglichen Problemen macht auch ein Terminkalender zu schaffen, der am Display, eine farbenfrohe Collage ergibt, jedoch schon im Vorfeld  Panik auslöst und die Nacht wach liegen lässt: Das ist zu viel, das kann ich nicht schaffen. Zu viel Stress. Zu viele Menschen. Der Finger läuft über die Tastatur, in Nullkommanichts sind die „Paniknachrichten“ verfasst – es trifft wieder gute Freunde, Familie und liebe Bekannte. Diese kennen die nächtlichen Absagen schon und reagieren mittlerweile sehr gefasst darauf. Zum Glück antworten die meisten sehr einfühlsam und bleiben in ihrer Sprache zart, geladene Ausdrücke könnten neben dem schlechten Gewissen für zusätzliches Unbehagen sorgen. 

Der Versuch „normal“ zu sein, scheitert immer wieder kläglich. Das ständige Vermeiden von Situationen, Gesellschaft, möglicherweise stressigen Situationen, zu starken Emotionen… ist doch nicht normal, oder? Stimmt etwas nicht mit mir, fragst du dich vielleicht? Klingt ganz schön kompliziert, etwas überempfindlich, unangepasst, unglaublich belastend oder … einfach nur sehr aufnahmefähig und wirklich sensibel? 

Vielleicht kannst du dich in den Beispielen wiederfinden. Vielleicht bist du auch schon mal über den Begriff „Hochsensibilität“ gestolpert, hast den Begriff aber wieder auf die Seite geschoben, denn das betrifft doch nur andere – auf keinen Fall DICH? 

Wir alle nehmen Informationen aus der Umwelt auf, in manchen Bereichen stärker, in anderen sind wir robuster und senden mehr als zu empfangen. Jedoch gibt es Menschen, die (über mehrere Kanäle) empfänglicher sind als andere. Zum Thema „Hochsensibilität“ kannst du einiges an Lektüre finden, in vielen Städten werden Gesprächskreise unter Gleichgesinnten angeboten und auch speziell in diesem Feld ausgebildete Coaches arbeiten mit Klient:innen an der Annahme ihrer Sensibilität und schulen den Umgang mit dieser im Alltag. 

Doch was hat dies nun mit der Kinesiologie zu tun? Für mich spielt dieses Thema in der Arbeit mit Klient:innen eine große Rolle. Viele Menschen, die zu mir kommen, nehmen ihre Umwelt sehr intensiv wahr. Schnell denken diese, nicht „resilient“ genug zu sein, legen sich auch eine harte Schale zu und verstellen sich, um angepasst zu wirken, um „dazuzugehören“. Leider entfernen sich diese Menschen oft von sich selbst und denken, etwas stimme nicht mit ihnen. Erfahrungen dieser Sorte werden bereits im frühen Kindesalter gemacht und prägen sich nachhaltig im Unterbewusstsein ein. Man zeigt sich nicht, wie man ist. Die Sensibilität wird als Belastung empfunden, statt diese als Potential wahrzunehmen. Gar nicht davon zu sprechen, wie belastend es für sensible Kinder sein kann, sich in unserem leistungsorientierten Schulsystem zurechtfinden zu müssen.

Da ein stärkeres Empfinden auch dazu führen kann, belastende Situationen heftiger wahrzunehmen, werden dieses besonders tief verankert, um sie auf keinen Fall nochmal zu erleben. Eine dicke Selbstschutzmauer baut sich auf. Diese hat auch ihre Daseinsberechtigung: Viele hochsensible Menschen haben ein stärkeres Frühwarnsystem, bereiten sich auf neue Situationen intensiver vor, denken an mögliche Gefahrensituationen in der Zukunft, sind weniger spontan, um sich vor übermäßigen Reizen und emotionalen Verletzungen zu schützen. Das ist auch gut so. In manchen Bereichen wäre es aber eine unheimliche Bereicherung, Altlasten fallen zu lassen und sich für neue Erfahrungen zu öffnen – diese könnten, wenn die Person im Gleichgewicht und in Frieden mit sich ist – sehr bereichernd sein. 

Kinesiologie bietet hier einen besonderen Zugang. Äußerst sanft kann an emotionalen Blockaden gearbeitet werden, die es verhindern, das eigene Wesen anzunehmen und sich auch zu zeigen. Gerne arbeite ich auch in Verbindung mit der Auslegung des Human Designs. Hier zeigt sich wunderbar, in welchen Bereichen wir sehr aufnehmend sind und in welchen wir energiespendend auf andere wirken. Sensibel ist nämlich nicht gleich sensibel. Dies sollte differenziert betrachtet werden und erfordert für jede Person eine superindividuelle Herangehensweise – wahre Vielfalt macht den Strauß erst bunt.  Es gäbe noch so viel mehr hier zu schreiben, das würde den Rahmen jedoch sprengen. Wenn du neugierig geworden bist, setz dich doch mit Hochsensibilität, Human Design und Kinesiologie auseinander. Unten findest du Buchtipps, vielleicht gehen diese in Resonanz mit dir. 


Hier noch ein kleiner Überblick zu möglichen Merkmalen sehr sensibler Personen (Vielleicht kannst du den ein oder anderen Punkt nachempfinden): 

-        Erhöhte Empfindsamkeit gegenüber Sinneseindrücken und Emotionen 

-        Gewissenhaftigkeit, Fehlerintoleranz, genaue Wertvorstellungen 

-        Ein reiches Innenleben 

-        „Zwischen-den-Zeilen-lesen“, hohe Fähigkeit zur Empathie 

-        Interesse an Psychologie, persönlicher Weiterentwicklung, Philosophie, Spiritualität,      Medizin, alternativer Heilmethoden … 

-        Überreizung vermeidend oder im Gegenteil sehr stark auf der Suche nach neuen Reizen (richtige Balance ist wichtig) 

-        Berührungen werden als sehr stark empfunden: Manche Stellen am Körper dürfen nicht zu lange berührt werden 

-        Liebe zu Natur, Musik, Kunst, Poesie … (besonders positive, intensive Wahrnehmung des „Schönen“ / des Details) 

-        Kreativität und Ausdruck wichtig 

-        Auf der Suche nach Tiefe (Gespräche, Beziehungen), dem „Sinnhaften“ 

-        Häufiger Verlust der Bodenhaftung“: Erdung sehr wichtig (Natur, Wasser, Meditation, Tanzen, Massage,  …) 

-        Harmonisches Umfeld und Miteinander von großer Bedeutung 

-        Oberflächliche Gespräche werden als anstrengend empfunden 

-        Konfliktvermeidung / Schwierigkeiten mit Abgrenzung 

-        Vermeidung neuer Situationen / Schmieden neuer Kontakte 

-        Trotz äußerlicher Beeinflussbarkeit starker Wille und Selbstbewusstsein möglich 

-        Nicht zwangsläufig introvertierte Menschen 

-        Starkes Erinnerungsvermögen 

-        Leichter zu traumatisieren als „widerstandsfähigere“ Menschen 

-        Hohes Sicherheitsbedürfnis 

-        Bei zu vielen Sinneseindrücken Nervosität und leichte Ablenkbarkeit 

-        Starkes Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe, Alleinsein 

-        Anhänglichkeit in Beziehungen, schnelle Verliebtheit, viele „Liebesdramen“ 

-        Starke Reaktion auf Leistungsdruck 

-        Probleme mit lauten, harschen Umgebungen 

-        Überdrehtheit und Überreizung führen zu Energielosigkeit 

-        Gesunde Balance zwischen Kontakt und Rückzug wichtig 

-        Sehr flexibles Denken und Fühlen möglich 

-        Neigung zu Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten 

-        Emotionale Blockaden führen ebenso zur Überreizung 

-        Bei Überreizung Verlust der sonst sehr hohen Empathie 

-        … 


Buchtipps

Hochsensibilität erkennen und positiv gestalten – die Kraft des Fühlens 

Buch von Ilse Sand 

Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen 

Buch von Elaine Aron 

Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen 

Buch von Georg Parlow 

Die spirituelle Dimension der Hochsensibilität 

Buch von Chuck Spezzano

 

 

1. Liebe geht durch den Magen. 

Schoko oder Liebe? Womit (er)füllst du dich? 

Beitrag vom 19.2.2022
 

Es gibt nur einen Grund zu essen, Energiezufuhr, um die körperlichen Funktionen aufrecht zu erhalten. Ist doch so, oder?
Warum aber spüren wir dann sooft das Verlangen nach „mehr“ als wir eigentlich benötigen würden? Was hat es damit auf sich, immer wieder nach gewissen Lebensmitteln zu trachten, obwohl wir wissen, dass sie dem Körper auf lange Sicht nicht gut tun werden? Und warum essen wir, obwohl wir gar nicht wirklich hungrig sind?

Die Antwort auf all diese komplexe Fragen ist im Grunde eine sehr einfache:
Wenn du deinem Herzensweg folgst, erlebst du Lebensfülle, bist regelrecht „verliebt“ in dein Leben. Du musst deinen Magen dann nicht mehr mit „Ersatzliebe“ in Form von Essen füllen.
 

In der Kinesiologie sehen wir das Gewicht und Probleme, die mit der Nahrungsaufnahme korrelieren, als Symptom. Wir arbeiten somit nicht an der Beseitigung des Symptoms, sondern sehen uns an, was hinter deinem dich schädigenden Essverhalten liegt. 
Wenn wir von unserem Herzensweg abgekommen sind, kann es sein, dass wir versuchen, dies mit Essen zu kompensieren. Zum Glück zeigt unser Körper auf, wenn wir die Visionen unserer Seele missachten. 

Beobachte dich gerne selbst. Nach welchen Lebensmitteln verlangst du regelmäßig? Welche verschlingst du regelrecht, um einen angenehmen Gemütszustand herzustellen? Bist du eine emotionale- oder stressessende Person? 
Ein kleines Stück Schokolade oder doch die ganze Tafel? Hast du danach ein schlechtes Gewissen? Sei milde mit dir. Sehnsucht nach Schokolade meint in Wirklich die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit. Nicht umsonst isst Bridget Jones Schokolade zum Frühstück. Vor allem bei Herzschmerz und Liebeskummer ist der Griff zur Schoko ein willkommener Schmerzstiller. 

Käse, Jogurt, Milch und Eis stehen tagtäglich im Übermaß auf deinem Speiseplan? Bemerkst du, dass es ohne nicht gehen würde? Dann kennst du möglicherweise auch das Gefühl, dich leer und ohne Sinn zu fühlen und auch eine gewisse Anspannung, die sich nicht so schnell vertreiben lässt. Lerne, dich in deinem Leben zu entspannen, finde deine (innere) Sicherheit. 
Wer einen Hang zu Chips und anderen Knabbereien kennt, weiß vielleicht auch von einer Wut, die man in der Hektik des Alltags empfindet. Diese versucht man „wegzuknabbern“. 

Und die 7 Tassen Kaffee am Tag, welchem Zweck dienen sie in Wahrheit? Versuchst auch du dich am Tag mehrmals förmlich „wiederzubeleben“, da du einer Tätigkeit nachgehst, die absolut nicht deinem Herzenswunsch entspricht? 

Weitere Süchte nach Lebensmittel zeigen auf, was uns fehlt. Die Ersatzbefriedigung funktioniert kurzzeitig, auf Dauer verfehlen wir jedoch, worum es wirklich geht. 
Blicke hinter die Kulissen und forsche danach, welches Bedürfnis tief in dir nicht erfüllt ist. 
Geht es um den Spaß im Leben? Fehlt dir das Abenteuer? Brauchst du Liebe und Anerkennung?  

Die Kinesiologie hilft dir hier, wo dein Unterbewusstsein blockiert und es nicht zulässt, deinen Lebensweg zu gehen. 

Zum Thema Ernährung gäbe es noch sooo viel zu schreiben. Das würde hier jedoch den Rahmen sprengen. Grundsätzlich gibt es ein paar wenige Grundsätze, an die du dich halten kannst, wenn du deiner Seele und damit deinem Körper Gutes tun willst: 

  • Heißhunger und Lust auf bestimmte ungesunde Lebensmittel (in großen Mengen)      weisen darauf hin, dass du deine wahren Bedürfnisse nicht lebst und diese mit Essen kompensierst. 
  • Ernährung ist so vielfältig wie wir Menschen es sind. Verfolge deine persönliche Strategie. Probiere aus. Ob Ayurveda, Keto, vegetarische oder vegane Kost, klassische (österreichische)Ernährungspyramide… Pick dir überall heraus, was dir guttut. Es gibt nicht „die perfekte Ernährungsform“. Was für den einen das Optimum ist, dreht dem anderen sprichwörtlich den Magen um. 
  • Fühle in dich hinein, welche Tageszeiten und Mengen tatsächlich wohltuend auf dich wirken. Hier kann dir auch das Human Design helfen, das dir zeigt, unter welchen Bedingungen du „am gesündesten“ isst. 
  • Achte auf eine hohe Qualität deiner Lebensmittel, der energetische Abdruck ist zwar nicht ersichtlich, jedoch spürbar. „Du bist, was du isst“ – ist ja derzeit in aller Munde. 
  • Informiere dich über Nährstoffe, die dein Körper benötigt, um gesund zu bleiben. 
  • Lass dich von unterschiedlichen Beratern: innen in Ernährungsfragen unterstützen. Viele tolle Menschen machen sich in diesem Bereich mittlerweile selbstständig und brennen für ihre Themen. 


Melde dich gerne bei mir, wenn du bemerkst, dass du unter Stress/Panik futterst, wenn dich negative Glaubenssätze bezüglich des Essens tagtäglich begleiten, wenn dein Wohlbefinden vom Zeiger der Waage abhängig ist oder wenn es dir einfach nicht gelingt, dein Wohlfühlgewicht zu erlangen. Möglicherweise liegt ein emotionales Thema dahinter, das gerne bearbeitet werden möchte. Außerdem ist es mithilfe des Muskeltest möglich herauszufinden, welche Lebensmittel für deinen Körper gegenwärtig schlecht verträglich sind.